So beginnen die meisten Märchen. Ein jeder kennt sie,oder?Der böse Wolf,die drei kleinen Schweinchen,die böse Hexe…. Doch was wenn man die Märchengestalten in die heutige zeit transportiert? Genauer,nach Portland,Oregon in den USA. Hier,in der Kornkammer des Landes,zwischen tiefen Wäldern und ländlichem Idyll entspinnt sich die Geschichte um Nick Burkhardt (gespielt von David Giuntoli ),seinen außergewöhnliche Partner Monroe ( Silas Weir Mitchell ) und den Wesen aus den Märchen. Das ist die Geschichte der HBO-Serie „Grimm“ die nun schon mit der zweiten Staffel auf Pro 7 läuft.

Alles beginnt,wie bei allen Serien, in der Pilotfolge. Nick wird zu einem rätselhaften Tatort gerufen,bei dem die Opfer merkwürdige Krallenspuren aufweisen. Eine junge Frau,gekleidet in Rot.. Doch Nick ist nicht bei der Sache.denn seit er heute morgen einen Ring für seine Verlobte Juliette (Bitsie Tulloch ) erstand,hat er merkwürdige Halluzinationen: Er sieht Menschen sich vor seinen Augen in Monster verwandeln und zurück.

Nach recht erfolgloser Suche kehrt Nick nach Hause zurück,um eine merkwürdige haarlose Frau dort vorzufinden,die sich als seine „Tante Marie“ von der deutschen Seute der Familie vorstellt.Sie erklärt ihm auch was es mit den „Halluzinationen“ auf sich hat: Nick,genauso wie sie, ist ein Grimm,eine Art Wächter der Menschheit,mit der Gabe gesegnet sogenannte Wesen zu sehen und zu jagen. Anscheinend könne die Wesen auch spüren dass Nick ein Grimm ist..und sie fürchten ihn. Wie ihm Monroe,selbst ein „reformiertes“ Wesen später erklärt, sind die Grimm sowas wie der Schwarze Mann für die Wesen..“Sei bald zurück sonst kommt der Grimm und holt dich!“.

Zurück bei der Folge trifft Nick bald zum ersten Mal auf Monroe. Er sieht ihn sich verwandeln (wogen im englischen Original) und hält ihn zunächst für den Mörder. Nach einem kurzen Interludium,inklusive männlichem Gecatche und Herumgerangel und anschließendem Bier,verbünden sich Nick und Monroe,und Monroe hilft ihm auch,den wahren Mörder,einen sogenannten Blutbader,ein werwolfsähnliches Wesen wie Monroe selbst einer ist zu finden.

Währenddessen wird Tante Marie von einem anderen Wesen mit einer langen Sense attackiert,kann es jedoch zurückschlagen.Nick findet sie schwerverletzt auf der Straße liegend. Sie teilt ihm mit dass sie die Wahrheit über Nicks Eltern wüsste,die angeblich bei einem Verkehrsunfall starben.Darüber hinaus händigt sie ihm einen seltsam anmutenden Schlüssel aus,bevor sie das Bewusstsein verliert und ins Krankenhaus geschafft wird.Doch das ist erst der Anfang der seltsamen Geschehnisse…..

FAZIT:

Jede der Episoden beginnt mit einem Märchenzitat und weist auch Motive aus den klassischen Grimm´schen Märchen auf. Das zusammen mit der Leichtigkeit und dem markanten Spiel von Silas Weir Mitchell und David Giuntoli und den kraftvollen,mit viel Gelb-und Grünfilter und stimmungsvoller Musik untermalten Bildern,macht die Serie zu einem unterhaktsamen Ereignis. Das einzige was etwas irritierend ist,auch im englischen original,ist die häufige Verwendung von deutschen und altdeutschen Begrifflichkeiten,insbesondere was die Namen der Wesen angeht. Es fügt sich dennoch fast nahtlos in die Handlung ein und betont immer wieder die Ursprünge der Grimms.

Ich kann nur jedem,der Serien wie „Fringe“ oder „Supernatural“ mag empfehlen,sich die Serie mal anzusehen,er wird nicht enttäuscht werden.

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